Warum Ordnung auf dem Schreibtisch so wichtig ist

veröffentlicht am 24. Januar 2021 | Kategorie: Arbeitswelt

Welcher Schreibtischtyp bist du? Hast du Fotos, Pflanzen oder mehrere Kaffeetassen neben deinem Laptop stehen? Oder sind Papierstapel um den Bildschirm herum aufgetürmt? Warum es sich lohnt, privat und im Job den Schreibtisch aufzuräumen.

Natürlich macht es einen Unterschied, ob dein Schreibtisch in deiner Wohnung oder in einem Büro beim Arbeitgeber steht. Zu Hause kann sich zumindest niemand daran stören, wie du deinen Arbeitsplatz gestaltest. Im Büro ist das anders: Viele Arbeitgeber sehen gerne aufgeräumte Schreibtische.

Außerdem wird vom Zustand des Schreibtischs oft auf die Arbeitsweise geschlossen. Nicht immer sind die Interpretationen der Kollegen und Vorgesetzten korrekt. Wenn du also keinen Grund zur Spekulation geben willst, ist es sicherlich nicht falsch, den Schreibtisch zumindest am Abend aufzuräumen.

In einigen Firmen ist eine sogenannte Clean Desk Policy sogar Vorschrift. Das bedeutet letztlich, dass am Abend der Schreibtisch leer sein muss. Die damit verbundenen Vorteile:

  • Unterlagen, die weggeschlossen sind, können nicht so leicht missbraucht werden.
  • Mitarbeiter, die sich zwingen, Ordnung zu halten, verbringen weniger Zeit mit Suchen.
  • Wenn alle Mitarbeiter die gleiche Ablagesystematik online und offline anwenden, kann jemand anderes die Aufgaben im Notfall schneller übernehmen, wenn du im Urlaub oder krank bist.

Ein sauberer Arbeitsplatz fördert die Konzentration

Von diesen ganz praktischen Punkten abgesehen, lohnt es sich auch aus anderen Gründen, sich mit seinem Schreibtisch und dem damit verbundenen Ordnungssystem auseinanderzusetzen. So stellen Experten immer wieder fest, dass es die Konzentration auf die Arbeit fördert, wenn der Schreibtisch leer geräumt und sauber ist. Oder anders gesagt: Alles, was auf dem Schreibtisch liegt und nicht wichtig ist, kann uns ablenken.

Kritiker der Clean Desk Policy kehren diese Aussagen gerne um: Ablenkung kann uns kreativer machen. An einem leeren Schreibtisch, so hört man oft, könne man keine innovativen Ideen entwickeln. Tipp der Ordnungsverfechter: Wer kreativ sein muss, holt sich zeitlich begrenzt seine Spielwiese auf den Schreibtisch zurück, sorgt aber grundsätzlich dafür, dass der Schreibtisch strukturiert und nicht vollgestellt ist.

Wie man den Schreibtisch organisiert

Freunde eines eher chaotischen Arbeitsplatzes sollten der Ordnung zumindest einmal eine Chance geben. Dazu muss man nicht einmal viel Zeit investieren. So geht es:

  1. Die Arbeitsplatte komplett leer räumen.
  2. Jeden Gegenstand, der auf dem Schreibtisch stand oder lag, in die Hand nehmen: Brauche ich das heute zum Arbeiten? Falls nein, hat es auf dem Schreibtisch nichts zu suchen.
  3. Alte Unterlagen heftet man ab, Unwichtiges kann man oft auch wegschmeißen. Möglicherweise lassen sich Unterlagen digitalisieren. Dort allerdings solltest du ein genauso ordentliches System aufbauen wie in der analogen Welt.
  4. Bleiben die Dekoartikel übrig. Wenn wir ehrlich sind: Sie verstauben doch nur, oder? Also weg damit.
  5. Falls dir der Schreibtisch so zu nüchtern ist, kannst du auf Boxen oder Halter setzen, die nicht nur funktional sind, sondern auch schön sein können. In diesen verstaust du Stifte, Schere, Stempel und Ähnliches.

Wie findest du deinen Schreibtisch jetzt? Kannst du besser daran arbeiten? Probiere es aus. Bist du mit der Situation nicht zufrieden, kannst du ihn immer noch vollstellen.

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