BLSK-Blog http://www.blskblog.de fehlt de-DE hourly 1 Fabmaker gewinnt Gründerpreis 2018https://www.blskblog.de/artikel/fabmaker-gewinnt-gruenderpreis-2018/2018-10-18Friederike HeinrichDie fabmaker GmbH hat den fünften Gründerpreis Braunschweig gewonnen. Gründer Dean Ciric bekam die Auszeichnung der Braunschweigischen Landessparkasse und der Braunschweig Zukunft GmbH am Mittwoch, 17. Oktober, bei der Preisverleihung im Ottmerbau überreicht. Platz zwei ging an das Unternehmen E-Bike-Kasten. Den dritten Platz belegte die Lilian Labs GmbH. Der Gründerpreis Braunschweig ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

 

Fabmaker hat einen 3D-Drucker speziell für den Einsatz im Bildungswesen entwickelt. Mit dem dazugehörigen Lehr- und Lernkonzept sollen Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende schon früh praktische Kompetenzen in den MINT-Fächern erlangen. „Dean Ciric hat außergewöhnliches Durchhaltevermögen bewiesen“, sagte Marc Knackstedt, Firmenkunden-Vorstand der Braunschweigischen Landessparkasse. „Gründerinnen und Gründer müssen viele Hürden überwinden. Dass Dean Ciric niemals aufgegeben hat, hat die Jury überzeugt.“

 

Die aus der TU Braunschweig heraus gegründete Firma mit Sitz im städtischen Technologiepark ist durch Höhen und Tiefen gegangen, immer wieder war die Zukunft von Cirics ehrgeiziger Geschäftsidee ungewiss. Doch der Jungunternehmer hielt an seinem Ziel fest und wurde belohnt. Heute beschäftigt er neun Angestellte in Vollzeit und kooperiert mit der im Bildungsbereich renommierten Braunschweiger Westermann Gruppe. Das erste Produkt, der Bildungsdrucker Pro, ist bereits seit über einem Jahr in zahlreichen Schulen und Ausbildungsstätten zu finden. Das zweite Produkt, den Businessdrucker Smart, konnte Fabmaker auf Einladung des Wirtschaftsministeriums auf dessen Stand auf der CEBIT 2018 vorstellen. „Mit dem Gründerpreis ehren wir echte Mutmacher, die Vorbild für andere Gründungswillige sind. Dean Ciric verkörpert diesen Mut“, so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH.

 

Den zweiten Platz belegte ebenfalls ein Gründer, der sich ohne großes Team ins Abenteuer Selbstständigkeit gestürzt hat. Guido Kasten war mehr als 15 Jahre als Angestellter im Handel tätig, ehe er 2015 sein eigenes Einzelhandelsgeschäft gründete. Mit E-Bike-Kasten hat er sich auf den Verkauf und den Verleih von Elektrofahrrädern spezialisiert. Darüber hinaus bietet er geführte Touren an und betreibt eine Meisterwerkstatt. Das Unternehmen hat jeweils eine Filiale in Braunschweig und in Goslar. 

 

Platz drei ging an die Firma Lilian Labs. Die drei Gründer Alexander Rohr, Dr. Torsten Rabe und Dr. Sebastian Döring haben ein Wasseranalysesystem entwickelt, das in Sekundenschnelle genaue, leicht verständliche Angaben zur Wasserqualität liefert. Die Ergebnisse erhalten die Kunden, bei denen es sich im ersten Schritt zunächst um Schwimmbäder, Trink- und Abwasserversorger sowie Landwirte und Industrieunternehmen handeln soll, direkt aufs Smartphone.

 

Neben den Geldpreisen partizipieren die Sieger von der Beratungs- und Coachingexpertise des Unternehmensnetzwerkes Mittelstandsportal. Zusätzlich stellt die Firma Ströer Media GmbH attraktive Medialeistungen im Wert von 15.000 Euro zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zu den prämierten Start-ups:

 

Fabmaker: www.fabmaker.com

E-Bike-Kasten: www.ebike-kasten.de

Lilian Labs: www.lilianlabs.com

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Landessparkasse stellt 20 Auszubildende einhttps://www.blskblog.de/artikel/landessparkasse-stellt-20-auszubildende-ein/2018-08-08Marion ThomsenWir präsentieren: Der Ausbildungsjahrgang 2018

„Herzlich Willkommen! Wir freuen uns, dass Sie die Braunschweigische Landessparkasse als Ihren Ausbildungsbetrieb ausgewählt haben“, begrüßte Werner Schilli, stv. Vorstandsvorsitzender der Landessparkasse, die 20 neuen Auszubildenden der BLSK.

Die Realschüler und Abiturienten erlernen bei der Braunschweigischen Landessparkasse den Beruf der Bankkauffrau bzw. des Bankkaufmannes oder absolvieren ein duales Studium, das mit dem Bachelor of Arts (Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre) endet. Im Rahmen ihrer Ausbildung werden alle Auszubildenden in den Filialen des Geschäftsgebiets der Landessparkasse im Privat- und Firmenkundenbereich eingesetzt.  „Die Ausbildung bei uns im Haus genießt zu Recht einen ausgezeichneten Ruf. Wir bieten den jungen Kollegen eine kompetente Betreuung und umfassende Unterstützung während der gesamten Ausbildung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe, dass sich alle neuen Auszubildenden bei uns im Team wohlfühlen werden“, sagte Werner Schilli.

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Landessparkasse übergibt nagelneues Autohttps://www.blskblog.de/artikel/landessparkasse-uebergibt-nagelneues-auto/2018-07-23Marion ThomsenHelga Bullmann gewinnt Audi A1 Sportback in der Lotterie Sparen+Gewinnen

Sparen, Gewinnen und Gutes tun: Die Lotterie Sparen+Gewinnen der niedersächsichen Sparkassen ist ein Gewinn für Alle. Dies bewahrheitet sich jetzt für Helga Bullmann. Sie ist Kundin der Braunschweigischen Landessparkasse und spielt seit über 40 Jahren mit acht Losen im Monat. Nun hat die Glücksfee eines ihrer Lose gezogen. Heute überreichten Werner Schilli, stv. Vorstandsvorsitzender der BLSK, gemeinsam mit dem Kundenberater Simon Hosang und Filialleiter Jens Willers den Schlüssel für einen knallroten Audi A1 Sportback an die glückliche Gewinnerin. Wir wünschen allzeit gute und unfallfreie Fahrt.

Die Teilnahme an der Lotterie Sparen+Gewinnen ist einfach. Jeder ab 18 Jahren kann sich ein 5-Euro-Los kaufen. Bezahlt wird ganz bequem per Dauerauftrag. Pro Los spart man 4 Euro, die samt Zinsen am Jahresende dem Girokonto gutgeschrieben werden. Mit einem Euro pro Los sichert man sich attraktive Gewinnchancen und unterstützt gemeinnützige Projekte.

Monat für Monat werden niedersachsenweit Geldpreise im Gesamtwert von rund 1.000.000 Euro ausgeschüttet. Jedes Los nimmt an 12 Monatsauslosungen und an drei Sonderauslosungen pro Jahr teil. Bei den Monatsauslosungen erhält jeder Los-Besitzer jeden Monat aufs Neue die Chance auf den Hauptgewinn in Höhe von 50.000 Euro oder einen von vielen weiteren attraktiven Geldpreisen.

Teilnahmebedingungen und weitere Infos: sparengewinnen.de oder direkt hier ein Los kaufen.

 

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Kraftpakete aus Seesenhttps://www.blskblog.de/artikel/kraftpakete-aus-seesen/2018-07-18Marion Thomsen1,5 Millionen für akkuteam GmbH

Minister Althusmann übergibt Förderbescheid

Die echten Kraftspender kommen aus Seesen: Die Firma akkuteam Energietechnik GmbH betreibt in Seesen die einzige Nachladestation Deutschlands für Starterbatterien aus Übersee. Die Batterien haben während des Transports einen Spannungsverlust erlitten und sind für den Einbau in Neufahrzeuge nicht mehr geeignet. In Seesen gibt es neue Kraft. Jetzt reiste der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, nach Seesen, um Norbert Engel, dem Geschäftsführer von akkuteam, einen Förderbescheid in Höhe von 1,4 Millionen Euro zu überreichen. Mit Unterstützung der Braunschweigischen Landessparkasse war es gelungen, diese Förderung für das regionale Familienunternehmen zu erhalten. Damit wird der Standort Seesen weiter gestärkt. Akkuteam plant neue Arbeitsplätze und den Bau einer neuen Battery Care Station.

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So bekommen Sie Ihre Kredite in den Griffhttps://www.blskblog.de/artikel/so-bekommen-sie-ihre-kredite-in-den-griff/2018-07-10Björn HinrichsMehr Spielraum

Wenn man Kredite zu einer monatlichen Rate bündelt, führt dies oft zu mehr finanziellem Spielraum. Die monatliche Belastung kann dadurch geringer ausfallen.

Alle Kredite antreten

Ein besonderer Service der Landessparkasse kann Ihnen alle nötigen Formalitäten abnehmen. Kommen Sie zu uns in die Filiale und bringen Sie Ihre Unterlagen am besten gleich mit. Wir kümmern uns um alles.

Terminvereinbarung kostenlos rund um die Uhr unter 0800 1115554 oder per E-Mail an kundenservice@blsk.de.

 

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Mehr Zeit für Beratunghttps://www.blskblog.de/artikel/mehr-zeit-fuer-beratung/2018-07-03Marion ThomsenMehr Zeit für Beratung

Braunschweigische Landessparkasse in Salzgitter mit einheitlichen Kassen- und Servicezeiten in den Filialen

„Unsere Filialen sind inzwischen Beratungshäuser“ sagt Markus Leja, Leiter der Filialen in Salzgitter-Steterburg und Salzgitter-Mammutring und ergänzt „wir wollen unseren Kunden in Zukunft zusätzliche Zeiträume für die persönliche und individuelle Beratung anbieten.“

Ab 10. September 2018 werden in den Filialen in SZ-Fredenberg, SZ-Gebhardshagen, SZ-Mammutring und SZ-Steterburg sowie der S-Welt in SZ-Lebenstedt die Kassen- und Servicezeiten angepasst. Die Bargeldversorgung an der Kasse ist dann

Montag und Freitag:                 9:00 bis 13:00 Uhr und

Dienstag und Donnerstag:    9:00 bis 13:00 Uhr und 14.30 bis 18:00 Uhr

möglich. Die Geldautomaten in den SB-Bereichen aller Filialen sind von dieser Änderung nicht betroffen.

„Wir haben in den vergangenen Monaten festgestellt, dass unsere Kunden die oben genannten Kassen- und Servicezeiten bevorzugen“ begründet Rainer Gauler, Leiter der S-Welt in Salzgitter-Lebenstedt, diesen Schritt.

„Mit den neuen Kassen- und Servicezeiten haben wir mehr Kapazitäten, um die Beratungswünsche unserer Kunden zu erfüllen“ freut sic h auch Thomas Wolff, Leiter der Filialen Salzgitter-Fredenberg und Salzgitter-Gebhardshagen.

Die Öffnungszeiten der Filialen für Beratungen bleiben unverändert Montag – Freitag von 9:00 bis 13.00 Uhr, Montag von 14:30 bis 16:00 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 14:30 bis 18:00 Uhr. Servicewünsche können montags bis freitags von 8:00 bis 19:00 in der Telefonfiliale unter Telefon 0531 487-3010 platziert werden. Individuelle Beratungstermine sind selbstverständlich auch außerhalb der Öffnungszeiten der Filialen möglich.

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Gutscheinhefthttps://www.blskblog.de/artikel/gutscheinheft/2018-06-26Björn HinrichsDas Gutscheinheft* der Landessparkasse hat einiges zu bieten. Profi tieren Sie von Vorteilen im Wert von über 30 Euro! Überzeugen Sie sich selbst:
Eintrittskarte (6 €), Programmheft (3 €), Wettgutschein (2 €), BBQ vom Grill, Softgetränk oder Bier, Kaffee und Kuchen, Sonnenbrille, Magnum Eis, Fotoshooting im Fotozelt, Gebrannte Mandeln, KNAX-Überraschung, Sonnenhut...

Montag, 02.07.2018

14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Landessparkasse am Jungbrunnen
Herzog-Wilhelm-Str. 72
38667 Bad Harzburg

Dienstag, 03.07.2018

9:00 Uhr - 13:00 Uhr
Harzburger Rennverein
An der Rennbahn 1
38667 Bad Harzburg

Donnerstag, 05.07.2018

14:30 Uhr - 18:00 Uhr
Landessparkasse
Holzmarkt 20
38300 Wolfenbüttel

*Pro Person ist die Abnahmemenge auf zwei Gutscheinhefte begrenzt. Kunden der Braunschweigischen Landessparkasse zahlen statt 14,99 € nur 9,99 €. Dieser Rabatt wird gegen Vorlage der Debitkarte + Ausweis direkt berücksichtigt. Das Gutscheinheft ist ausschließlich am 28.07.2018 gültig. Eine spätere Annahme der Gutscheine ist ausgeschlossen. Eine Ausnahme stellt der Gutschein „Finanz- und Versicherungscheck“ dar. Verkäufer der Gutscheinhefte ist der Harzburger Rennverein e.V. von 1880. Alle Verkaufserlöse aus dem Vorverkauf gehen zu Gunsten des Rennvereins. Die Braunschweigische Landessparkasse ist als Sponsor und Unterstützer des Rennvereins und der Galopprennwoche tätig.

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Steffi Burkhart im Interviewhttps://www.blskblog.de/artikel/steffi-burkhart-im-interview/2018-06-21Marion ThomsenDer Abend war in vielerlei Hinsicht spannend: Am 11.4.2018 lud Marc Knackstedt, Firmenkundenvorstand der BLSK, zum Mittelstandsportal in den Alten Bahnhof auf der Okerinsel. Mit Dr. Steffi Burkhart war eine ausgewiesene Expertin zum Thema "Führung in der digitalen Welt" eingeladen. Aufgrund der kurzfristig anberaumten Räumung eines Blindgängers in der Nähe des Ottmerbaus mussten wir die Veranstaltung leider vorzeitig beenden. Versprochen haben wir, dass die noch offenen Fragen von der Referentin beantwortet werden. Im nachfolgenden Interview haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Durch geänderte Anforderungen der Arbeitnehmer muss ich mich als Unternehmer hinsichtlich deren aktueller Bedürfnisse umstellen. Wann ist die nächste Umstellung zu erwarten? Ist bereits absehbar, wie die nächste „Bedürfniswelle“ aussehen könnte bzw. wo/wie kann ich mich darüber informieren um rechtzeitig vorbereitet zu sein? Wie oft werde ich mich künftig umstellen müssen?

Dr. Steffi Burkhart: Das ist eine sehr gute Fragestellung. Ich würde selbst weniger von einer „nächsten Umstellung“ sprechen als viel mehr davon, dass wir es mit einem kontinuierlich-en Prozess zu tun haben. Weil wir heute in einer Welt leben, die volatil, unsicher, komplex und ambivalent ist (VUKA-Realität), sind wir häufiger mit Veränderungen konfrontiert. Dazu braucht es Kompetenzen wie Agilität, Resilienz und Kreativität.

Was wir derzeit jedoch sehen können ist, dass die Arbeitswelt zunehmend fluide wird, dass Unternehmensmauern zunehmend durchlässiger werden und Arbeitsplatzsicherheit eine Illusion sein wird. Bis 2030 werden 40 Prozent der Gesellschaft als freie Projektarbeiter Organisationen zuarbeiten, 40 Prozent werden als Festangestellte agieren und 20 Prozent bewegen sich im Gründungsbereich. Wir werden häufiger Jobwechsel erleben – ob wir es wollen oder nicht. Das heißt: Wir werden auch Zeiten von Arbeitslosigkeit erleben, Zeiten, in denen wir uns weiter- oder umentwickeln müssen. Weshalb das Thema Employability, also Beschäftigungsfähigkeit oder Einsetzbarkeit in der Arbeitswelt ein neues Phänomen und zentrales Thema der Zukunft sein wird. Employability Management ist die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern – aber auch wir als Personen selbst müssen zu-künftig unser eigenes Employability Management betreiben. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung werden wir als Arbeitskraft im internationalen Wettbewerb stehen und konkurrieren mit Fachkräften aus aller Welt. Wir werden als Arbeitskraft in der Zukunft ähnlich bewertet werden wie wir es heute von Produkten bei Amazon kennen oder Arbeit-gebern über Kununu. Erste Platt-formen hierzu gibt es bereits: www.upwork.com  

Was kann das für Sie zukünftig als Arbeitgeber bedeuten?

Ich selbst versuche mich immer aus unterschiedlichen Quellen über neue Entwicklungen und Bedürfnisse auf dem Laufenden zu halten: Aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit, Harvard Business Review / Magazin, Zukunftsinstitut, MITSloan Management Review, Entwicklungen international, Beiträge des World Economic Forums, Kongressveranstaltungen und Expertengespräche.

Wie kann ich als kleines Handwerksunternehmen richtig auf die geänderten Bedürfnisse reagieren? Gerade im Handwerk sind Home-Office oder flexible Arbeitszeiten nicht umsetzbar. Auch der von Ihnen angesprochene „Personaler“, der sich um Mitarbeiterbedürfnisse kümmert, ist für mich finanziell einfach nicht realisierbar. Welche Möglichkeiten habe ich dennoch, um mich als attraktiver Arbeitgeber bei potentiellen Arbeitnehmern zu bewerben und diese dauerhaft an mich zu binden? Die Ausbildungsabbruchquote ist leider steigend.

Dr. Steffi Burkhart: Es gibt Branchen oder Jobprofile, bei denen sind Home-Office oder flexiblere Arbeitszeiten nicht möglich. Keine Frage. Dann ist das so. Es sei denn, die Mitarbeiter selbst kommen gemeinsam auf Lösungen, wie sich Arbeitszeiten möglicherweise flexibler gestalten lassen. Es immer ein guter Weg, die Mitarbeiter in solche Denkprozesse mit einzubeziehen: Was finden Mitarbeiter gut an ihrem Job? Was stört sie? Wo erkennen sie Handlungsbedarf? Das könnte ein Kick-Off Workshop für Ihren Betrieb sein.

Darauf aufbauend ist es möglich, einen kleinen Arbeitskreis fest zu implementieren, in dem sich 2-4 Personen (Anzahl ist stark von der Größe der Belegschaft abhängig) 1x pro Monat oder alle zwei Wochen 1-2 Stunden zusammensetzen und überlegen, was könnte besser laufen? Was könnten wir positiv anstoßen? Welche Feed-backs erhalten wir von unseren Kollegen und Kolleginnen?

Es ist auch möglich, einen Ideen-Kasten an einer Wand zu befestigen und die Mitarbeiter aufzufordern, sobald Ideen für eine bessere Gestaltung der Arbeitsprozesse oder des Arbeitsumfeldes dort anonymisiert Ideen einzuwerfen. Diese Ideen werden dann regelmäßig ausgewertet und die Belegschaft wird über die Umsetzungsmöglichkeiten informiert oder diskutiert selbst, wie sich diese Ideen umsetzen lassen.

Ich kenne Betriebe, bei denen wurde eingeführt, dass immer zu Beginn der Arbeit 10-15 Minuten darüber gesprochen wird: Was ist gestern besonders gut gelaufen und was können die Kollegen und Kolleginnen daraus für ihre tägliche Arbeit mitnehmen.

Je mehr Sie Ihre Mitarbeiter mit einbeziehen, desto mehr ersetzen Sie dadurch den „Personaler“, den Sie nicht zur Verfügung haben. Es gibt auch kleinere Betriebe von 20-40 Personen, bei denen ist ein Feel Good Manager (gerne bei Google recherchieren) in Teilzeit dafür verantwortlich, sich um die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu kümmern.

Fordern Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig auf, aktives Empfehlungsmarketing zu betreiben. Wenn jeder in seinem Netzwerk darüber spricht, dass der Betrieb Nachwuchs sucht, erhöhen Sie so automatisch die Reichweite. Um das aktive Empfehlungsmarketing zu fördern, könnten Sie über Incentives nachdenken, wenn jemand aus der Mannschaft einen neuen Bewerber organisiert. Wenn Sie auf der Suche nach Azubis sind, sorgen Sie dafür, dass Sie im Aufmerksamkeitsfeld von Eltern sind. Denn oftmals sprechen Eltern auch Empfehlungen für ihre Kinder aus.

Kommunizieren Sie stark nach draußen, was Ihren Betrieb auszeichnet. Holen Sie dazu auch wieder ihre Belegschaft mit ins Boot. Was sagen die? Warum arbeiten sie bei Ihnen und nicht bei der Konkurrenz? Versuchen Sie gute Argumente herauszuarbeiten und kommunizieren Sie diese online und analog. Es gibt heute auch Plattformen wie talentsConnect, die einen dabei unterstützen, die richtigen Bewerber zu finden.

Wichtig ist: Wer online nicht präsent ist, existiert für junge Leute nicht – das gilt auch für das Handwerk.

Bei Azubis ist es zunehmend wichtig, permanent verfügbar und nahbar für sie zu sein, ihnen als Mentor und Coach zur Seite zu stehen und ihnen schon sehr früh aufzuzeigen, was sind Karrieremöglichkeiten – auch nach der Ausbildung. Wie können sich die Azubis weiterentwickeln, wer sind Vorbilder der Branche und was gilt es dafür zu tun. Wer unterstützt sie dabei. Viele informelle Gespräche führen dazu, dass Sie permanent an den jungen Leuten dran sind und Sie so schnell in Erfahrung bringen können: Gefällt ihnen ihre Ausbildung? Was läuft gut? Was läuft weniger gut? Sprechen Sie auf Augenhöhe mit den Azubis und suchen Sie nach Projekten, über die sie schon früh Verantwortung übernehmen dürfen. Wenn sie die Verantwortung noch nicht selbst tragen (wollen), dann entwickeln Sie sie dahin, dass sie gerne die Verantwortung übernehmen. Gibt es die Möglichkeit, die Azubis mit anderen Azubis von Nachbarbetrieben zu vernetzen?

Und als letzter Tipp für Sie ein Kontakt: https://www.bleumortier.de Sabine Bleumortier ist eine geschätzte Kollegin von mir, die sich seit Jahren intensiv mit dem Thema „Erfolgreich Ausbilden“ beschäftigt. Vielleicht ist Sie eine weitere Inspirationsquelle für Sie.

Generation X – Z: Aktuell habe ich alle Generationen in der Führungsetage und im Mitarbeiterstamm meines Unternehmens. Wie gelingt es mir, dass die unterschiedlichen Mitarbeitergenerationen ihre Bedürfnisse und Arbeitseinstellungen gegenseitig respektieren und einen Mehrwert daraus generieren? Insbesondere das Verständnis, sehr erfahrener („das haben wir schon immer so gemacht“) und sehr junger Mitarbeiter („ich will dies, ich brauche das...“), füreinander fehlt oftmals.

Dr. Steffi Burkhart: Ein erster Schritt kann es sein, Awareness für die anderen Generationen und Denkarten zu schaffen. Das gelingt gut über Gespräche oder eintägige Generationen-Workshops, in denen auch aufgezeigt wird, in welcher Zeit ist welche Generation sozialisiert worden, wie aufgewachsen, welche Glaubensätze haben eine Generation geprägt und vieles mehr. Was versteht die Generation X unter einem optimalen Arbeitsplatz, gute Arbeit und gute Führung? Was die Generation Y? Und was die Generation Z? Wo gibt es Gemeinsam-keiten und wo Unterschiede? Je mehr Sie sich als Organisation mit solchen Fragen auseinandersetzen, desto mehr Bewusstsein und somit auch Wertschätzung kann gegenüber anderen Generationen entstehen.

Für die Führungskräfte Ihrer Organisation ist wichtig zu verstehen, dass die Generationen zum Teil unterschiedlich geführt werden wollen: Jüngere Kollegen und Kolleginnen legen oftmals mehr Wert auf einen nahbaren und coachenden (fordern und fördern) Führungsstil. Ältere Kollegen und Kolleginnen setzen diese intensive Führungs-„Betreuung“ häufig nicht voraus. 

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Ansätze, die Unternehmen derzeit anwenden und ausprobieren: Reverse-Mentoring zwischen jungen und erfahrenen Mitarbeitern oder Führungskräften. Oder die Möglichkeit, Abteilungsleiter aus der jungen Generation, eine Tandem-Begleitung aus der erfahrenen Generation zur Seite zu stellen. So das jung und alt als Team agiert. 

Manchmal kann es auch eine Bereicherung sein, Projekte generationenübergreifend (heterogene) zu besetzen oder bewusst homogen zu besetzen. Ich habe mich als attraktiver Arbeitgeber bewiesen und – mit entsprechender Anstrengung – neue Mitarbeiter gewonnen. Wie kann ich diese halten? Oder darf ich mich dieser Illusion gar nicht erst hingeben? Muss ich damit rechnen, dass ich mich immer mehr und immer schneller nach neuen Mitarbeitern umsehen muss?

Dr. Steffi Burkhart: Im strategischen Human Resource Management differenziert man zwischen folgenden Bereichen: Attraction, Recruiting, Retention, Development. Ihre Frage geht in Richtung Retention (Bindung) und dabei spielt Development, eine wichtige Rolle: Wie viele Entwicklungsmöglichkeiten haben ihre Mitarbeiter? Wie gut sind sie über ihre Karrieremöglichkeiten informiert? Welche Feedbackkultur wird gelebt? Gibt es einmal im Jahr ein Mitarbeiterentwicklungsgespräch oder finden solche Gespräche in kürzeren Zyklen statt? Wie sieht es mit der Fehlerkultur aus und dem Experimentierraum? Wie dürfen sich die Mitarbeiter weiterbilden? Gibt es einen Standard-Katalog, oder dürfen die Mitarbeiter basierend auf einem vorhandenen Budget selbst entscheiden, für welche Weiterbildung sie das Budget einsetzen wollen? Wie helfen Sie ihren Mitarbeitern dabei, ihr Netzwerk innerhalb der Organisation und darüber hinaus auszubauen und zu erweitern? Wer sind die Out-of-the-Box Denker und wieviel Freiraum geben Sie diesen, zu experimentieren?

Darüber hinaus spielen purpose und impact eine wichtige Rolle. Gute junge Leute wollen den Sinn und Nutzen ihres Tuns verstehen: Wozu tue ich jeden Tag was ich tue? Was ist der übergeordnete Sinn unseres Tuns? Wozu werde ich jeden Tag auf der Arbeit gebraucht? Und impact bezieht sich darauf, welchen Fußabdruck man mit der eigenen Arbeit hinterlassen kann. 

Halten können Sie Ihre guten Mitarbeiter auch nur dann, wenn sie von guten Führungskräften (Menschen-führung) geführt werden, wenn sie in Führungs-rotierenden Teams arbeiten und sich möglicherweise selbst in Führung ausprobieren können.

Je mehr Sie die Möglichkeit haben, Personal-Daten zu erfassen, zu analysieren und auszuwerten, desto erfolgreicher werden Sie Retention-Management betreiben können. Nehmen wir das Beispiel Google: Daten-analysen haben dem Unternehmen gezeigt, dass junge Mütter doppelt so häufig das Unternehmen verlassen wie der Durchschnitt aller Angestellten. Kurz darauf hat Laszlo Bock, Leiter der Personalabteilung, die Spiel-regeln des Elternurlaubs verändert. Der sofortige Effekt: Seither verlassen 50% weniger junge Mütter das Unternehmen.

All diese Maßnahmen sind nur leider keine Garantie dafür, dass Sie Ihre Mitarbeiter langfristig bei sich halten können. Wir wissen ja, dass die Wechselbereitschaft eher zunimmt, als abnimmt. Weshalb es zunehmend wichtig wird, eine ganzjährige Recruiting-Strategie für jede Art von Talent zu erarbeiten. Suchen Sie dabei auch nach Wegen, um passive Kandidaten zu erreichen.

Seinen Sie sich darüber im Klaren, dass sich die guten jungen Leute zukünftig nicht mehr von selbst bewerben werden. Seien Sie deshalb immer auf der Suche nach Talenten, erweitern Sie Ihr Netzwerk, arbeiten Sie – auch in Social Media Kanäle, an Ihrer eigenen Sichtbarkeit, erhöhen Sie die Sogwirkung und sprechen Sie potenzielle Kandidaten regelmäßig aktiv an.

Das heißt: Nur dann zu suchen und einzustellen, wenn Sie neue Mitarbeiter brauchen, mit keinem über-geordneten Plan, das wird zukünftig nicht mehr funktionieren.

Anders formuliert: Die wesentlichen Gründe, weshalb gute Leute das Unternehmen verlassen, sind: die Abwerbung durch andere Unternehmen, fehlende Entwicklungs- bzw. Karrieremöglichkeiten, lange Entscheidungswege (schauen Sie sich hierzu auch das neue Führungstool „Objective and Key Results“ (OKRs), an), geringe Internationalität, negatives Unternehmensimage, schlechtes Betriebsklima und ungünstige wirtschaftliche Lage.

Die Ziele einer nachhaltigen Personalpolitik lauten: Den Wert der Mitarbeiter durch konsequente Weiter-bildung steigern, ihre Selbstverantwortung durch partizipative Führungssysteme erhöhen und durch Modelle wie Job-Sharing oder Langzeitarbeitskonten eine angemessene Work-Life-Balance gewährleisten.

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Ein grosses Herz für Eintracht Fanshttps://www.blskblog.de/artikel/ein-grosses-herz-fuer-eintracht-fans/2018-06-19Marion ThomsenSusi Schmidt, Filialleiterin der BLSK in der Kastanienallee, und Christel "Kurvenmutti" Neumann haben das Kastanienblütenfest für den guten Zweck genutzt: Auf dem Hof der Landessparkasse verkaufte Christel Neumann ihre berühmten selbstgemachten Buletten. Dabei kam fast soviel Geld zusammen, dass zwei Dauerkarten für Felix und Thomas gekauft werden konnten. "Wir haben sehr gerne den Rest dazugelegt" sagte Susi Schmidt "schließlich ist das Engagement von Christel Neumann wirklich einzigartig. Genau wie sie haben auch wir ein großes Herz für die Eintracht-Fans."

Die BLSK hatte beim Kastanienblütenfest außerdem ein Gewinnspiel veranstaltet. Wencke ist die glückliche Gewinnerin eines Eintracht-Trikots und Merlin freut sich über einen Eintracht-Fußball. Selbstverständlich sind sowohl Trikot als auch Ball signiert.

Wir wünschen allen viel Freude und eine spannende neue Fußballsaison.

 

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10.400 Euro für die Schuldnerberatung Braunschweighttps://www.blskblog.de/artikel/10400-euro-fuer-die-schuldnerberatung-braunschweig/2018-06-13Marion ThomsenDie Schuldnerberatungsstelle des DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter e.V. erhält auch in diesem Jahr wieder finanzielle Unterstützung aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen.  

„Die Arbeit der Schuldnerberatungen ist nach wie vor sehr wichtig. Hier erhalten viele Menschen Hilfe in finanziellen Dingen. Für den planvollen Umgang mit dem verfügbaren Einkommen zu sensibilisieren, das ist unser Ziel“ sagte Gunnar Stratmann, Bereichsleiter Privat- und Geschäftskunden Braunschweig der Braunschweigischen Landessparkasse. Mit der Zuwendung über 10.400 Euro kann die Schuldnerberatung die Beratung der hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger intensivieren und so zur Existenzsicherung und Stabilisierung der Betroffenen beitragen. Den symbolischen Scheck nahm Jörg Hodemacher, Leiter der Schuldnerberatungsstelle im DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter e.V. entgegen.  

Insgesamt fließen in diesem Jahr 28.500 Euro an die Schuldnerberatungsstellen im Braunschweiger Land aus den Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen

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